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Das Dresdner Residenzschloss

Die Geschichte des Schlosses geht bis auf das 13. Jahrhundert zurück. Auf einer romanischen Burganlage entstand im 16. Jahrhundert nach zahlreichen Umbauten ein prachtvolles Renaissance-Schloss. Der letzte größere Schlossumbau vor der Neuzeit erfolgte zwischen 1889 und 1901 im Stil der Neo-Renaissance. Durch die Luftangriffe im Februar 1945 brannte das Schloss bis auf die Grundmauern nieder. Damit gingen der umfangreichsteTeil der kostbaren Innenausstattung sowie seine rund 500 Säle in Flammen unter. Seit 1985 befindet sich das Schloss im Wiederaufbau und steht kurz vor seiner Vollendung. Heute beherbergt das Schloss das Grüne Gewölbe und das Kupferstichkabinett.

Das Grüne Gewölbe

Nach sorgfältiger Restaurierung und Rekonstruktion konnten die acht von August dem Starken geplanten Schatzräume der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht.

Schon seit September 2004 präsentiert das "Neue Grüne Gewölbe" etwa 1080 Ausstellungsstücke der Renaissance bis zum Klassizismus. Besonders sehenswert sind das Goldene Kaffeezeug, der Hofstaat des Großmoguls sowie der mit 185 Gesichtern beschnitze Kirschkern.

Mit der Wiedereröffnung des "Historischen Grünen Gewölbes" im September 2006 ist nun auch der zweite Teil der berühmten Kunstsammlung in das Residenzschloss zurückgekehrt. Das Zusammenspiel der 3000 Kunstwerke und der reich verzierten Salons werden Sie beeindrucken. Die Innenarchitektur an sich ist schon ein Meisterwerk bildhauerischen Könnens. Zweifellos ist das Juwelenzimmer mit den Juwelengarnituren August des Starken und seines Sohnen der Höhepunkt des Historischen Grünen Gewölbes.